Wer seine jährliche Renteninformation genauer anschaut, bekommt diese Frage direkt beantwortet – im unteren Teil heißt es unter der Überschrift “Zusätzlicher Vorsorgebedarf”:

” Da die Renten im Vergleich zu den Löhnen künftig geringer steigen und sich somit die spätere Lücke zwischen Rente und Erwerbseinkommen vergrößert, wird eine zusätzliche Absicherung für das Alter wichtiger...”

Warum das so ist und warum das aktuelle oder vergangene Rentenniveau uns in die Irre führen können liegt vor allem an der Finanzierung der gesetzlichen Rente!

Die gesetzliche Rente wird im sogenannten Umlageverfahren finanziert, das heißt nichts anderes als, dass die heutigen sozialversicherungspflichtigen Angestellten mit ihren Beiträgen aus dem aktuellen Erwerbseinkommen finanzieren. Das funktioniert so lange bis das Verhältnis kippt – wenn es also mehr Rentenempfänger als Beitragszahler gibt!
In diesem Umverteilungssystem kann man das nur durch Erhöhung der Beiträge darstellen. Bedenken Sie jetzt, dass Deutschland mit Steuern und Sozialabgaben im internationalen Bereich ganz vorne in der Spitzengruppe mitmischt, dann bleibt nur noch eine Reduzierung der Renten übrig. Das ist eine Realität und kann auch unabhängig was Ihnen Politiker aus den unterschiedlichen Parteien erzählen nicht geändert werden.
Es ist heute schon so, dass der Bund mittels eines Steuerzuschusses die Renten mit finanziert.

Was heißt das in Zahlen?

Das Rentenniveau beträgt derzeit 48 Prozent. Das heißt: Die Durchschnittsrente eines Rentners, der 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, liegt derzeit bei weniger als der Hälfte eines durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommens. Nach dem aktuellen Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung sinkt das Rentenniveau bis 2033 auf bis zu 44,5 Prozent. Zwar hat sich die große Koalition darauf geeinigt, eine Grundrente einzuführen, aber auch die wird nur den Grundbedarf von langjährigen Beitragszahlern mit Einkommen unter dem Durchschnittsverdienst decken.

Die eben genannten prozentualen Zahlen, zeigen eine Gefahr: In Zukunft werden Sie zwar in absoluten (€-) Werten gleichbleibende oder leicht ansteigende absolute Renten in Ihrer Renteninformation sehen – und diese Zahlen spielen Ihnen eine falsche Sicherheit vor!
Wo liegt jetzt genau das Problem?
Die vorher genannten Werte basieren schon mal auf einem Beitragszahler von 45 vollen Arbeitsjahren und bezieht sich dann auf das Verhältnis zum letzten Einkommen und nicht zu Ihrem aktuellen Gehalt.
Ein echtes Gefühl bekommen Sie also erst in den Jahren kurz vor der Rente dafür wie sich Ihre Versorgung darstellt : Im Verhältnis Einkommen zu Lebensstandard und zu Rente!
Deshalb ist es von Vorteil schon frühzeitig mit dem Vorsorgen anzufangen und sich auch mit seiner gesetzlichen Renteninformation auseinanderzusetzen.

Warum das WERTKONTOR-Konzept die optimale Lösung für Unternehmen und Mitarbeiter ist!

Wir stellen für Unternehmen sicher, dass Ihre Mitarbeiter bedarfsgerecht und individuell beraten werden.
Wir kennen es, dass Mitarbeiter pauschale Berechnungen zugeschickt bekommen “50 netto in die bAV gibt 100€ in die bAV.”
Dieses Vorgehen bringt weder Erfolg noch eine bedarfsgerechte Lösung.
Ihre Mitarbeiter werden von WERTKONTOR vorab online oder offline allgemein informiert und für die Themen Altersvorsorge und betriebliche Altersvorsorge sensibilisert. Jeder Mitarbeiter bekommt eine individuelle Beratung anhand seiner Renteninformation, seiner Lohnabrechnung und auf Wunsch auch gesamten Verorgung im Alter. Er hat also einen genauen Überblick über seine Versorgungsituation und kann die betriebliche Altersvorsorge genau so gestalten wie diese zu seiner Versorgungssituation passt. Darüber hinaus profitieren die Mitarbeiter von einer attraktiven Förderung durch den Arbeitgeber und durch die staatlichen Fördermöglichkeiten.